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"Deutsche Makler gehören zu den teuersten der Welt ...... in anderen Ländern müssen Immobilienvermittler mehr leisten und erhalten meist deutlich geringere Provisionen als in Deutschland."Die Unzufriedenheit der Deutschen mit ihren Maklern beschreibt welt-online in einem Artikel vom 6. März 2011. In Deutschland sind Maklerprovisionen nicht gesetzlich geregelt, lediglich bei der Vermittlung einer Mietwohnung gibt es eine Begrenzung auf zwei Monatsmieten zuzüglich der Mehrwertsteuer. Beim Verkauf werden meist zwischen 5 und 6 % des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer berechnet. Die Zulassungsvoraussetzungen für den Maklerberuf sind minimal: Wer ein paar hundert Euro für die Genehmigung nach § 34 c GewO übrig hat und nicht gerade in einem Insolvenzverfahren steckt, kann Immobilienmakler werden. Einige Beispiele aus anderen Ländern:
Einige Akteure am Immobilienmarkt haben erkannt, dass mit der zunehmenden Bedeutung des Internets auch die Kosten für die Immobilienvermittlung drastisch gesunken sind. Harald Blumenauer, einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Branche, hat ein neues Maklerunternehmen gegründet und bietet seine Dienstleistung zum Festpreis von 1.000 Euro an. Immer mehr Makler arbeiten provisionsfrei für den Verkäufer, auch wenn sich die wenigsten getrauen, damit öffentlich zu werben. Auch die Politik möchte Veränderungen: SPD und Grüne haben kürzlich eine gesetzliche Neuregelung gefordert, sind aber an der Regierungskoalition im Bundestag gescheitert. Ganz umsonst kann ein Makler natürlich nicht arbeiten. Anders als beispielsweise ein Anwalt oder ein Steuerberater wird ein Makler nicht nach Aufwand bezahlt. Er trägt das volle Geschäftsrisiko und erhält sein Honorar nur, wenn er innerhalb der vereinbarten Zeit einen Käufer für das Objekt gefunden hat. 3 Prozent sind genug !Wir haben unsere Büros bei einem hohen Qualitätsstandard sehr effizient organisiert. Einen Großteil unseres Marketingbudgets geben wir im Internet aus, wo wir zu geringeren Kosten wesentlich mehr potentielle Käufer erreichen können als in den Printmedien. Deshalb können wir auch mit einer Gesamtprovision von 3 % zuzüglich Mehrwertsteuer rentabel arbeiten, auch wenn unsere Karlsruher Mitbewerber das nicht gerne hören.
© weststadtmakler.de - Dipl.-Sachverständiger (DIA) Martin Burkard Karlsruhe 2012
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